Grad der Behinderung (GdB): Bedeutung und Feststellung
Der Grad der Behinderung (GdB) drückt aus, wie stark sich eine Behinderung auf die Teilhabe auswirkt. Er reicht von 20 bis 100 und ist die Grundlage für den Schwerbehindertenausweis.
Was bedeutet der GdB?
Der GdB misst die Auswirkungen einer Behinderung auf die Teilhabe am Leben — in Zehnerschritten von 20 bis 100. Ab einem GdB von 50 gilt man als schwerbehindert.
Gut zu wissen: Ein höherer GdB bringt zusätzliche Nachteilsausgleiche — zum Beispiel beim Steuerfreibetrag, beim Kündigungsschutz, bei Urlaubstagen und beim Eintritt in Rente. Ab GdB 50 zusätzlich freie Eintritte und Vergünstigungen über den Schwerbehindertenausweis.
Wie wird der GdB festgestellt?
Auf Antrag beim Versorgungsamt, bewertet anhand der Versorgungsmedizin-Verordnung. Bei mehreren Beeinträchtigungen wird ein Gesamt-GdB gebildet (nicht einfach addiert).
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✓ In 30 Sekunden ✓ kostenlos ✓ unverbindlichGdB und Pflegegrad — der Unterschied
Der GdB misst die Teilhabe-Einschränkung (Versorgungsamt), der Pflegegrad den Pflegebedarf (Pflegekasse). Beide sind voneinander unabhängig.
Häufige Fragen zu Grad der Behinderung (GdB)
Ab welchem GdB ist man schwerbehindert?
Ist der GdB dasselbe wie der Pflegegrad?
Wer stellt den GdB fest?
Kann sich der GdB ändern?
Was bringt ein höherer GdB?
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✓ In 30 Sekunden ✓ kostenlos ✓ unverbindlichHinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine individuelle Beratung. Konkrete Leistungsbeträge und Voraussetzungen können sich ändern — maßgeblich sind die jeweils gültigen gesetzlichen Regelungen und Ihre Pflegekasse.
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