Die Erstberatung findet telefonisch statt. Nachdem wir ein Verständnis für
Ihre aktuelle Situation gewonnen haben, besprechen wir gemeinsam die
wichtigsten Themen rund um die Versorgung zuhause:
• die aktuelle gesundheitliche Situation
• den bestehenden Pflegegrad
• den tatsächlichen Unterstützungsbedarf im Alltag
• mögliche Entlastungs- und Unterstützungsangebote
• und die Frage, welche Versorgung realistisch und sinnvoll ist
Anhand Ihrer Informationen ordnen wir den notwendigen Pflege- und
Betreuungsbedarf ein und erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie der
weitere Ablauf aussehen kann. So erhalten Sie einen klaren Überblick
darüber, welche nächsten Schritte sinnvoll sind und worauf jetzt besonders
zu achten ist.
Die wichtigsten Informationen erhalten Sie zusätzlich schriftlich, damit
Sie alles in Ruhe nachlesen und gemeinsam mit weiteren Angehörigen
besprechen können.
Die Erstberatung ist kostenlos und verpflichtet zu nichts.
Wenn Pflege plötzlich organisiert werden muss, entsteht oft das Gefühl,
sofort alles gleichzeitig regeln zu müssen. Genau das erzeugt bei vielen
Familien enormen Druck.
Ein erstes Gespräch schafft deshalb vor allem Orientierung:
Was ist jetzt wirklich wichtig? Welche Unterstützung passt zur Situation?
Und welche Schritte sollten zuerst angegangen werden?
Wir helfen Angehörigen dabei, die Situation realistisch einzuordnen und
verständlich zu erklären, welche Möglichkeiten es für die Versorgung
zuhause gibt. Dabei unterstützen wir bei der Orientierung rund um
Pflegeleistungen und organisatorische Fragen — ohne unnötige Bürokratie
oder komplizierte Fachsprache.
Wir helfen Ihnen dabei zu verstehen, welche Schritte sinnvoll sind, welche
Stellen zuständig sind und wie Sie strukturiert weiter vorgehen können.
Denn oft entsteht Entlastung nicht erst dann, wenn alles gelöst ist —
sondern schon dann, wenn endlich Klarheit entsteht.
Wir begleiten Sie durch alle relevanten Anträge – von der ersten Pflegegrad-Beantragung bis zu späteren Höherstufungen. Konkret heißt das: Wir helfen beim Ausfüllen des Pflegeantrags, bereiten gemeinsam mit Ihnen die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst vor und zeigen, welche Punkte besonders dokumentiert werden sollten.
Auch alles, was nach der ersten Antragstellung kommt, übernehmen wir: Folgeanträge für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege, Hilfsmittel oder Wohnumfeldverbesserungen, ärztliche Verordnungen für die Behandlungspflege, einen Widerspruch bei zu niedriger Einstufung oder eine Höherstufung, wenn der Pflegebedarf wächst. Sie haben einen Ansprechpartner für all das, statt sich durch wechselnde Zuständigkeiten kämpfen zu müssen.
Sie haben einen festen Ansprechpartner, der Ihre Situation kennt und da ist, um bei Anträgen zu unterstützen.
Wir begleiten und unterstützen Sie bei Anträgen, um die Pflege und Betreuung Ihres Angehörigen leisten zu können.
Unsere Betreuungskräfte und examinierten Pflegefachkräfte erkennen Veränderungen im Pflegebedarf frühzeitig und unterstützen dabei, wenn eine Höherstufung des Pflegegrades sinnvoll wird.
In der Regel etwa eine Stunde. In komplexeren Fällen kann sie länger dauern – wir nehmen uns die Zeit, die Ihre Situation braucht.
Ab Pflegegrad 1 stehen einem monatlich 42€ für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel wie z.B. Desinfektionsmittel zu. Fragen Sie bei Ihrer Pflegekasse nach.
Stellen Sie bei Ihrer Pflegekasse einen Antrag auf wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, bevor Sie diese durchführen. Ihnen stehen dadurch pro Person mit Pflegebedarf bis zu 4000€ zu.
Rufen Sie bei Ihrer Krankenkasse oder Pflegekasse an und fragen Sie einen Pflegegrad an. Dort wird sich um alles Weitere gekümmert.
Sie können nach Erhalt des Pflegebescheids Widerspruch einlegen.
Unsere Betreuungs- und Pflegekräfte reagieren und stoßen einen Antrag auf Erhöhung des Pflegegrades an.
Stellen Sie jetzt Ihre unverbindliche Anfrage.