Pflege-Glossar

Palliativpflege: würdevolle Begleitung in der letzten Lebensphase

🕐 ca. 2 Min. Lesezeit·Aktualisiert Mai 2026

Palliativpflege stellt nicht die Heilung in den Mittelpunkt, sondern die bestmögliche Lebensqualität: Sie lindert Schmerzen und Beschwerden und begleitet schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen einfühlsam — auf Wunsch auch zu Hause.

LebensqualitätLinderung von Schmerz, Atemnot, Übelkeit und Angst statt Fokus auf Heilung.
GanzheitlichKörperliche, seelische und soziale Bedürfnisse — auch die der Angehörigen.
Zu HauseAmbulant möglich — bei hohem Bedarf über die spezialisierte SAPV.
KostenKranken- und Pflegekasse tragen die Versorgung — SAPV ist Kassenleistung.

Was ist Palliativpflege?

Ziel der Palliativpflege ist die Linderung belastender Symptome — etwa Schmerzen, Atemnot, Übelkeit oder Angst — sowie der Erhalt von Lebensqualität und Würde. Sie ist ganzheitlich und berücksichtigt körperliche, seelische und soziale Bedürfnisse. Palliative Versorgung betrifft nicht nur die allerletzten Tage, sondern kann früher beginnen.

Gut zu wissen: Palliativpflege beginnt nicht erst in den letzten Tagen — sie kann bereits Wochen oder Monate vorher einsetzen, sobald Linderung und Lebensqualität im Vordergrund stehen. Ein frühzeitiges Gespräch mit dem behandelnden Arzt eröffnet alle Möglichkeiten.

Was umfasst die palliative Versorgung?

Dazu gehören Schmerz- und Symptomkontrolle, pflegerische Versorgung, psychosoziale Begleitung und die Beratung der Angehörigen. Häufig arbeiten Ärzte, Pflegekräfte und Hospizdienste im Team zusammen — bei hohem Bedarf auch über die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV).

Ist in Ihrer Region eine Pflegekraft frei?

Wir beraten Sie kostenlos und prüfen, ob in Ihrer Region — im Rhein-Neckar-Raum rund um Mannheim wie bundesweit — eine Pflegekraft verfügbar ist.

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Palliativpflege zu Hause

Viele Menschen möchten ihre letzte Lebensphase zu Hause verbringen. Mit ambulanter Palliativ- und 24-Stunden-Versorgung, der SAPV und Hospizdiensten ist das oft möglich. Wir begleiten würdevoll und arbeiten eng mit den behandelnden Ärzten und Hospizdiensten zusammen.

Häufige Fragen zu Palliativpflege

Was ist der Unterschied zwischen Palliativpflege und Hospiz?
Palliativpflege ist der Versorgungsansatz und überall möglich — auch zu Hause. Ein Hospiz ist eine stationäre Einrichtung für die letzte Lebensphase.
Kann Palliativpflege zu Hause stattfinden?
Ja. Mit ambulanter Palliativversorgung, bei Bedarf der SAPV, Hospizdiensten und einem Pflegedienst ist die Versorgung zu Hause häufig möglich.
Wer übernimmt die Kosten der Palliativpflege?
Die Leistungen werden über Kranken- und Pflegekasse abgedeckt. Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) ist eine Leistung der Krankenkasse.
Ist Palliativpflege nur für die letzten Tage?
Nein. Sie kann deutlich früher beginnen — sobald Linderung und Lebensqualität im Vordergrund stehen.
Werden auch die Angehörigen begleitet?
Ja. Die psychosoziale Begleitung und Entlastung der Angehörigen ist ein zentraler Teil der Palliativpflege.

Wir übernehmen die Pflege — Sie gewinnen Zeit.

Persönlich, erfahren, herzlich: Sprechen Sie mit uns über die Versorgung Ihres Angehörigen zu Hause.

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Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine individuelle Beratung. Konkrete Leistungsbeträge und Voraussetzungen können sich ändern — maßgeblich sind die jeweils gültigen gesetzlichen Regelungen und Ihre Pflegekasse.