Was ist 24-Stunden-Pflege? Ablauf, Alltag und echte Hilfe
Ihr Team 24 Redaktion
20. Januar 2026


Stellen Sie sich vor, Ihre Mutter oder Ihr Vater lebt noch im eigenen Zuhause, hat aber im Alltag Schwierigkeiten: das Aufstehen fällt schwer, Medikamente werden vergessen, und nachts ist niemand da, wenn Hilfe gebraucht wird. Ein Pflegeheim kommt für sie oder ihn aber nicht infrage – zu fremd und zu weit weg vom Leben, das man kennt. Genau hier setzt das Modell der 24-Stunden-Pflege an.
Sie bedeutet nicht, dass jemand wortwörtlich rund um die Uhr arbeitet – das wäre gar nicht erlaubt. Es heißt vielmehr: eine Betreuungsperson zieht mit in den Haushalt, lebt dort, hilft, begleitet, ist da – und schenkt dem Pflegebedürftigen etwas sehr Wichtiges: Zeit, Sicherheit und Würde im eigenen Zuhause.
Der korrekte Begriff lautet viel mehr „Betreuung im häuslichen Umfeld“ (BihU) oder „Betreuung in häuslicher Gemeinschaft“ (BihG).
Mit einer Betreuungskraft von IhrTeam24 beginnt der Tag oft ganz normal – mit einem „Guten Morgen“ und einer helfenden Hand beim Aufstehen. Sie unterstützt beim Waschen, Anziehen, richtet das Frühstück. Danach wird gemeinsam der Tag gestaltet: vielleicht ein Spaziergang, Gesellschaftsspiele, ein Besuch beim Arzt oder einfach ein gutes Gespräch.
Am Nachmittag wird gekocht, oft gemeinsam, auch leichte Hausarbeiten übernimmt die Betreuungskraft. Sie sorgt für Ordnung, wäscht, geht einkaufen. Abends hilft sie beim Zubettgehen – und ist auch nachts in der Nähe, falls etwas ist.
Natürlich gibt es geregelte Pausen und freie Zeit, manchmal kommt in dieser Zeit ein ambulanter Dienst oder ein Familienmitglied vorbei. Das Modell lebt von Vertrauen, Rücksicht und einem guten Miteinander.
Die Aufgaben sind vielfältig – sie decken das ab, was im Alltag gebraucht wird:
Wichtig: Medizinische Leistungen wie Injektionen oder Wundversorgung dürfen nur von einer examinierten Fachkraft und nicht von den Hilfskräften übernommen werden. Diese Leistungen bieten wir derzeit nur in Mannheim und Ludwigshafen an.
Viele ältere Menschen fürchten den Umzug ins Heim – verständlich. Dort ist alles fremd: Menschen, Abläufe, Zimmer. Und oft fehlt die persönliche Zuwendung. Die 24-Stunden-Betreuung setzt genau dort an, wo Pflegeheime an ihre Grenzen stoßen:
Natürlich ist dieses Modell nicht für jeden das Richtige – es braucht Platz im Haus, eine gewisse Offenheit gegenüber einer fremden Person im Alltag und auch finanzielle Mittel. Doch für viele ist es die wärmere, menschlichere Lösung als ein Platz im Heim.
Die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft ist die wertvollste Alternative zum Pflegeheim. Sie ist echte Hilfe statt nur ein Kurzbesuch. Sie ist eine Entscheidung für Nähe, für Würde im Alter, für das Zuhause. Der Ablauf ist alltagstauglich, die Leistungen decken vieles ab, und im Vergleich zum Pflegeheim ist es oft nicht nur eine praktischere, sondern auch eine herzlichere und günstigere Lösung.
Wenn Sie für Ihre Angehörigen das Gefühl suchen: „Du bleibst daheim, und es ist jemand für dich da“, dann ist die Betreuung im häuslichen Umfeld vielleicht genau das, was Sie brauchen.
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